germany 23-3-2002 --> 29-3-2002


area: 357,021 sq km
popluation: 82,398,326
km total: 956
days: 9
Ø km/day: 106

 



start in herten

Samstag 23

Samstag 23.03.02          1.Tag

 

Abfahrt

 

Tolle Abfahrt mit Autokonvoi bis Wanne-Eickel. Mädels begleiten uns bis Radevormwald.

Ein Förster vertreibt uns aus dem Wald nachdem wir gerade alles ausgepackt hatten und den Brenner zum Kochen anschmeißen wollten. Aber welch ein Glück, Jörg Trakis besorgt uns

300 m weiter bei einer 18er Wg einen Superzeltplatz. Wir bekommen noch eine Suppe zum Abendbrot und sind so dem Förster noch dankbar für seine Arschigkeit.

 

 

Tkm

64,58

Zeit h netto

4,17

Æ-km/h

15,02

km/h max

54,1

km ges

64,58

Wind

%

Straßenbelag

2

Profil

ì / î

Temp ° C

10, sonnig

Stimmung

2

Defekte

%

 

 

Stationen: Herten, Bochum, Radevormwald




schlafplatz radevormwald

Sonntag 24

Sonntag 24.03.02                        2.Tag

 

Scheiden tut weh

 

Nach super Übernachtung in Wg geht es gut gelaunt Richtung Wipperfürth.

Wir sind stolz auf unsere Freundinnen, da sie zwar schon ihre Beine merken, was auch nur zu verständlich ist, aber sie wirklich toll mithalten und nicht einmal stöhnen. In Köln kommt es dann zum tränenreichen Abschied und ich muss schon gestehen, dass es auch mir nicht leicht

gefallen ist. Kleiner Trost, wir sehen uns ja schon in Rom wieder.

Nun geht es zwar zügig am Rhein entlang, obwohl uns das Hochwasser des öfteren auf

Abwege bringt. Es wird dunkel und weit und breit keine Übernachtungsmöglichkeit.

Wir schlagen unser Zelt dann einfach direkt neben einer Pferdekoppel auf.

 

Tkm

91,67

Zeit h netto

5,13

Æ-km/h

17,57

km/h max

61,5

km ges

156,25

Wind

%

Straßenbelag

2

Profil

ì

Temp ° C

10, sonnig

Stimmung

3

Defekte

%

 

 

Stationen: Hückeswagen, Köln, Mondorf

 


   


schlafplatz rhens

Montag 25

Montag 25.03.02           3.Tag

 

Hochwasser

 

Nach dem Aufstehen gucken uns 3 Pferde an. Einige Eindrücke: Hochwasser, Verdreckte Straßen , Sackgassen und Straßen die im Rhein enden. Alles läuft nach Plan. Die Straßenfindung wird zur Navigationskunst aber später abends werden wir belohnt.

Das Ende vom Lied:3 Flaschen Wein, zünftige Brotzeit, Nudeln und Superhütte mit eigenem

Ofen. Sollen wir länger bleiben? Nein wir müssen weiter. 

 

 

Tkm

93,76

Zeit h netto

5,27

Æ-km/h

17,18

km/h max

35,2

km ges

250

Wind

ç

Straßenbelag

3

Profil

ì

Temp ° C

11, sonnig

Stimmung

2

Defekte

%

 

 

Stationen: Koblenz, Rhens

 


   


steppe in bingen

Dienstag 26

Dienstag 26.03.2002                                     4.Tag

 

1. Panne

 

Ausgiebiges Frühstück hatten wir bei Thomas und Hanne in Rhens am Rhein. Nach 10 km haben wir aber trotzdem wieder Hunger. Kekse und Mango müssen dran glauben. Hungerast? Bis Bingen haben wir uns den Rhein entlahngeschlängelt. Den ersten Teil vom Todesstreifen der B 50 überlebt, nachdem wir die Autobahn verlassen haben. Zeltplatz haben wir am Saulheimer Hof in Zutzenheim bekommen. Der Tag wurde abgerundet durch Verlust des Brot- und Taschenmessers sowie Mantelriss und Spiel in der Hinterradnabe von Quincy.

 

 

Tkm

78,15

Zeit h

4,13

Æ-km/h

18,4

km/h max

36,6

km ges

328

Wind

ç

Straßenbelag

3+

Profil

ì

Temp ° C

11° C

Stimmung

4

Defekte

Mantel, Hinterradnabe

 

 

Stationen: Rhens, Bingen, Zutzenheim


   


schlafplatz edesheim

Mittwoch 27

Mittwoch 27.03.2002                        5.Tag

 

1. Hungerast

 

Wir dachten wir wären auf. 9.45 Uhr!!! Abfahrt 11.00 Uhr. Oh Gott. Da wir nur Gegenwind hatten kommen wir schleppend bis gar nicht voran. Selbst die bis zu 9%igen Abfahrten sind nur mit enormen Kraftaufwand zu bewältigen. Über Alzey nach Grünstadt. Ab da läuft es super allerdings auch viel Bergauf. Kurz vor Bad Dürkheim erleben wir Steppes ersten Hungerast. Banane, Schokolade, Cola, ... weiter geht´s. Jetzt kann es nicht mehr weit sein, komisch nur, dass die Augen der Einheimischen immer größer werden, wenn wir nach dem Weg fragen. Aber Dank Christiane sind wir um 19.30 Uhr in den Pfälzer Bergen angekommen. Pizza und Dusche warten auf uns. Beide haben wir das Gesicht bei satten 11°C verbrannt. Das Taschenmesser ist wieder aufgetaucht. Wir gehen auf sanftem Heuboden zu Bett.

 

 

Tkm

109,8

Zeit h

6,07

Æ-km/h

17,9

km/h max

57,8

km ges

438

Wind

çç / %

Straßenbelag

2

Profil

é

Temp ° C

11°C

Stimmung

3

Defekte

%

 

 

 

Stationen: Alzey, Grünstadt, Edesheim


 


schlafplatz tuebingen

Donnerstag 28

Donnerstag 28.03.2002                                6.Tag

 

Verbindungen

 

Quincy wird um 6.50 Uhr von Schaafgeschrei wach. 7 Uhr Quincy will Steppe wecken, doch der Heuboden ist zu gemütlich. Ahnte Quincy was noch auf uns zukommt? Tübingen laut GPS Luftlinie 113 km entfernt. Das ist machbar, da wir um 9.30 aufbrachen. Nach 10 Std Nettofahrzeit und 169 km sahen wir uns völlig fertig  (Gegenwind und Berge) einer Dusche und Essen Dank Stephan Herberhold entgegen. Die Verbindung kommt uns ziemlich komisch vor, allerdings ist dieses uns für heute total egal. Ein weiches Schlafgemach, welch ein Segen nach den Strapazen. Energievorräte und Kontakt zur Außenwelt wieder hergestellt.

 

 

Tkm

168,54

Zeit h

10,02

Æ-km/h

16,78

km/h max

50,5

km ges

606

Wind

çç

Straßenbelag

2

Profil

é

Temp ° C

10° C

Stimmung

3-

Defekte

%

 

 

Stationen: Landau, Karlsruhe, Herrenberg, Tübingen


 


schlafplatz trochtelfingen

Freitag 29

Freitag 29.03.2002                            7.Tag

 

Geheimtipp

 

Erst um 14.30 Die Studentenverbindung Guestfalia verlassen. Nur langsam beschleunigt aber dafür stark verlangsamt. Nach langem Anstieg bis auf 750m kommen wir auf eine Mondlandschaft. Hier ist die Welt noch in Ordnung. Wir bleiben auf dieser Ebene und schlagen unser Zelt an einem kleinem See in der Nähe von Trochtelfingen auf. Wir treffen einen Angler, der immer auf dem Recklinghauser Schützenfest in einer Musikkapelle spielt. Er schenkt uns nach einem kurzem Gespräch seine zwei frisch gefangenen Fische, die wir direkt in die Pfanne hauen. Trochtelfinger Geheimtipp.

 

Tkm

45,05

Zeit h

3,09

Æ-km/h

14,28

km/h max

46,1

km ges

651

Wind

ç

Straßenbelag

1

Profil

é

Temp ° C

11, Sonne

Stimmung

2

Defekte

%

 

Stationen: Tübingen, Trochtelfingen



quincy on the road

Samstag 30

Samstag 30.03.2002                          8. Tag

 

Dusche am Bodensee

 

Quincy will wieder eher aufstehen, der morgendliche Disput entbrennt aufs Neue.

Ich will nicht wieder im dunkeln radeln gegen das schaffen wir locker, geht doch nur bergab.

Die Meinungen gehen ein wenig auseinander. Gegen  10.30 Uhr Aufbruch. Die Dusche lockt am Bodensee. Aber nach 119 wirklich schönen Km stellte sich Christianes Adresse nur als Dienstadresse in einem Supertouriort heraus. Also das krasse Gegenteil zu gestern.

Wir machen das Beste draus und mampfen unsere Treckingmahlzeit Stroganoffart

 in Langenargen. Übrigen haben wir den 1. Zeckenangriff erfolgreich abgewehrt.

 

 

Tkm

119,62

Zeit h netto

5,58

Æ-km/h

20,02

km/h max

56.8

km ges

771

Wind

%

Straßenbelag

2

Profil

î

Temp ° C

10

Stimmung

2

Defekte

%

 

 

Stationen: Trochtelfingen,Ravensburg,Langenargen



bauer rank mit frau

Sonntag 31

Sonntag 31.03.02             9.tag

 

Diesel und Milch

 

Steppe kommt mal wieder schlecht aus dem Sack. O.k. ich werde es nicht mehr erwähnen.

Quincy merkt zum 1. Mal seine Beine, aber das tolle Wetter motiviert. In Kressbronn ist es dann das 1. Mal soweit: Wir müssen tanken. Das macht dann 67 Cent, doch der Tankwart ist total begeistert und schenkt uns die Tankfüllung. Die Quittung wollen wir aber trotzdem.

Wir müssen unser 1. Autogramm geben. Ziemlich komisches Gefühl. Wir schaffen zwar nur 98 Km aber dafür ist die Etappe ganz schön bergig. Steppe war den ganzen Tag nur auf Milch aus, die er gegen Abend auf  einem tollen Bauernhof ,übrigens auch unsere Schlafgelegenheit,

auch bekam. Quincy reibt sich mittlerweile den ganzen Körper mit Creme ein.

 

 

Tkm

97,84

Zeit h netto

5,42

Æ-km/h

17,1

km/h max

68,8

km ges

869

Wind

%

Straßenbelag

2

Profil

é

Temp ° C

11

Stimmung

2

Defekte

%

 

 

Stationen: Langenargen,Lindau,Kempten



... weiter geht es in austria