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germany 23-3-2002 --> 29-3-2002 |
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![]() start in herten |
Samstag 23.03.02 1.Tag
Abfahrt
Tolle Abfahrt mit Autokonvoi bis Wanne-Eickel. Mädels begleiten uns bis Radevormwald. Ein Förster vertreibt uns aus dem Wald nachdem wir gerade alles ausgepackt hatten und den Brenner zum Kochen anschmeißen wollten. Aber welch ein Glück, Jörg Trakis besorgt uns 300 m weiter bei einer 18er Wg einen Superzeltplatz. Wir bekommen noch eine Suppe zum Abendbrot und sind so dem Förster noch dankbar für seine Arschigkeit.
Stationen: Herten, Bochum, Radevormwald |
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![]() schlafplatz radevormwald |
Sonntag 24.03.02 2.Tag
Scheiden tut weh
Nach super Übernachtung in Wg geht es gut gelaunt Richtung Wipperfürth. Wir sind stolz auf unsere Freundinnen, da sie zwar schon ihre Beine merken, was auch nur zu verständlich ist, aber sie wirklich toll mithalten und nicht einmal stöhnen. In Köln kommt es dann zum tränenreichen Abschied und ich muss schon gestehen, dass es auch mir nicht leicht gefallen ist. Kleiner Trost, wir sehen uns ja schon in Rom wieder. Nun geht es zwar zügig am Rhein entlang, obwohl uns das Hochwasser des öfteren auf Abwege bringt. Es wird dunkel und weit und breit keine Übernachtungsmöglichkeit. Wir schlagen unser Zelt dann einfach direkt neben einer Pferdekoppel auf.
Stationen: Hückeswagen, Köln, Mondorf
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![]() schlafplatz rhens |
Montag 25.03.02 3.Tag
Hochwasser
Nach dem Aufstehen gucken uns 3 Pferde an. Einige Eindrücke: Hochwasser, Verdreckte Straßen , Sackgassen und Straßen die im Rhein enden. Alles läuft nach Plan. Die Straßenfindung wird zur Navigationskunst aber später abends werden wir belohnt. Das Ende vom Lied:3 Flaschen Wein, zünftige Brotzeit, Nudeln und Superhütte mit eigenem Ofen. Sollen wir länger bleiben? Nein wir müssen weiter.
Stationen: Koblenz, Rhens
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![]() steppe in bingen |
Dienstag 26.03.2002 4.Tag
1. Panne
Ausgiebiges Frühstück hatten wir bei Thomas und Hanne in Rhens am Rhein. Nach 10 km haben wir aber trotzdem wieder Hunger. Kekse und Mango müssen dran glauben. Hungerast? Bis Bingen haben wir uns den Rhein entlahngeschlängelt. Den ersten Teil vom Todesstreifen der B 50 überlebt, nachdem wir die Autobahn verlassen haben. Zeltplatz haben wir am Saulheimer Hof in Zutzenheim bekommen. Der Tag wurde abgerundet durch Verlust des Brot- und Taschenmessers sowie Mantelriss und Spiel in der Hinterradnabe von Quincy.
Stationen: Rhens, Bingen, Zutzenheim |
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![]() schlafplatz edesheim |
Mittwoch 27.03.2002 5.Tag
1. Hungerast
Wir dachten wir wären auf. 9.45 Uhr!!! Abfahrt 11.00 Uhr. Oh Gott. Da wir nur Gegenwind hatten kommen wir schleppend bis gar nicht voran. Selbst die bis zu 9%igen Abfahrten sind nur mit enormen Kraftaufwand zu bewältigen. Über Alzey nach Grünstadt. Ab da läuft es super allerdings auch viel Bergauf. Kurz vor Bad Dürkheim erleben wir Steppes ersten Hungerast. Banane, Schokolade, Cola, ... weiter geht´s. Jetzt kann es nicht mehr weit sein, komisch nur, dass die Augen der Einheimischen immer größer werden, wenn wir nach dem Weg fragen. Aber Dank Christiane sind wir um 19.30 Uhr in den Pfälzer Bergen angekommen. Pizza und Dusche warten auf uns. Beide haben wir das Gesicht bei satten 11°C verbrannt. Das Taschenmesser ist wieder aufgetaucht. Wir gehen auf sanftem Heuboden zu Bett.
Stationen: Alzey, Grünstadt, Edesheim |
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![]() schlafplatz tuebingen |
Donnerstag 28.03.2002 6.Tag
Verbindungen
Quincy wird um 6.50 Uhr von Schaafgeschrei wach. 7 Uhr Quincy will Steppe wecken, doch der Heuboden ist zu gemütlich. Ahnte Quincy was noch auf uns zukommt? Tübingen laut GPS Luftlinie 113 km entfernt. Das ist machbar, da wir um 9.30 aufbrachen. Nach 10 Std Nettofahrzeit und 169 km sahen wir uns völlig fertig (Gegenwind und Berge) einer Dusche und Essen Dank Stephan Herberhold entgegen. Die Verbindung kommt uns ziemlich komisch vor, allerdings ist dieses uns für heute total egal. Ein weiches Schlafgemach, welch ein Segen nach den Strapazen. Energievorräte und Kontakt zur Außenwelt wieder hergestellt.
Stationen: Landau, Karlsruhe, Herrenberg, Tübingen |
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![]() schlafplatz trochtelfingen |
Freitag 29.03.2002 7.Tag
Geheimtipp
Erst um 14.30 Die Studentenverbindung Guestfalia verlassen. Nur langsam beschleunigt aber dafür stark verlangsamt. Nach langem Anstieg bis auf 750m kommen wir auf eine Mondlandschaft. Hier ist die Welt noch in Ordnung. Wir bleiben auf dieser Ebene und schlagen unser Zelt an einem kleinem See in der Nähe von Trochtelfingen auf. Wir treffen einen Angler, der immer auf dem Recklinghauser Schützenfest in einer Musikkapelle spielt. Er schenkt uns nach einem kurzem Gespräch seine zwei frisch gefangenen Fische, die wir direkt in die Pfanne hauen. Trochtelfinger Geheimtipp.
Stationen: Tübingen, Trochtelfingen |
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![]() quincy on the road |
Samstag 30.03.2002 8. Tag
Dusche am Bodensee
Quincy will wieder eher aufstehen, der morgendliche Disput entbrennt aufs Neue. Ich will nicht wieder im dunkeln radeln gegen das schaffen wir locker, geht doch nur bergab. Die Meinungen gehen ein wenig auseinander. Gegen 10.30 Uhr Aufbruch. Die Dusche lockt am Bodensee. Aber nach 119 wirklich schönen Km stellte sich Christianes Adresse nur als Dienstadresse in einem Supertouriort heraus. Also das krasse Gegenteil zu gestern. Wir machen das Beste draus und mampfen unsere Treckingmahlzeit Stroganoffart in Langenargen. Übrigen haben wir den 1. Zeckenangriff erfolgreich abgewehrt.
Stationen: Trochtelfingen,Ravensburg,Langenargen |
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![]() bauer rank mit frau |
Sonntag 31.03.02 9.tag
Diesel und Milch
Steppe kommt mal wieder schlecht aus dem Sack. O.k. ich werde es nicht mehr erwähnen. Quincy merkt zum 1. Mal seine Beine, aber das tolle Wetter motiviert. In Kressbronn ist es dann das 1. Mal soweit: Wir müssen tanken. Das macht dann 67 Cent, doch der Tankwart ist total begeistert und schenkt uns die Tankfüllung. Die Quittung wollen wir aber trotzdem. Wir müssen unser 1. Autogramm geben. Ziemlich komisches Gefühl. Wir schaffen zwar nur 98 Km aber dafür ist die Etappe ganz schön bergig. Steppe war den ganzen Tag nur auf Milch aus, die er gegen Abend auf einem tollen Bauernhof ,übrigens auch unsere Schlafgelegenheit, auch bekam. Quincy reibt sich mittlerweile den ganzen Körper mit Creme ein.
Stationen: Langenargen,Lindau,Kempten |
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... weiter geht es in austria |