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Zur Route kann ich sagen, dass man nicht zu viel im voraus planen sollte. Das meiste klappt sowieso nicht. Es gibt sehr oft Sperrgebiete und Strassen, die nicht befahrbar sind. Was auf der Karte schoen nach Autobahn aussieht, entpuppt sich vor Ort oft als grosse Herausforderung: Schieben, Tragen, Schluchten und fehlende Bruecken um nur einige Stolpersteine zu nennen. Praktisches Beispiel: in Kasachstan gehen zwei dicke Strassen von Nordwest (Uralsk) zum Aralsee (Aralsk) runter. Das kennt eigentlich jeder. Eine, die kuerzere, geht ziemlich gerade runter. Die andere ist etwas laenger, macht einen leichten Bogen rechts herum. Kurz vor dem Aralsee musste ich jedoch feststellen, dass die Kamele schneller durch den Sand marschierten, als ich mein Rad schieben konnte. Das Ende vom Lied war, dass ich ein Stueck zurueck und dazu noch einen riesen Umweg in Kauf nehmen musste, bis ich endlich auf der richtigen „Autobahn“ war.
Man sollte einfach die grobe Richtung bestimmen in die man will und man merkt unterwegs schnell, wo die Strasse langlauft. Da sich auch politische Lagen staendig aendern, wird man merh oder weniger durchs Land geleitet (Kriege -und Katastrophengebiete).
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